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Gaming PC selber zusammenstellen: Günstiger kommt man an einem Gamer PC nicht ran:

Einen Gaming PC selber zusammenstellen ist nicht schwer, aber es gibt ein paar Vor- und NachteileGaming PC selber zusammenstellen

 

 

 

 

Vor- und Nachteile:

Vorteile:

  1. Jeder kann seinen Gaming PC selber zusammenstellen wie er es möchte. Leistung und Aussehen kann man selber bestimmen.
  2. Meistens besser aufrüstbar.
  3. Viel Günstiger. Hier bekommt man natürlich viel mehr für sein Geld. So bekommt man beispielsweise für 700 € einen recht schwachen bis mittleren fertigen Gaming PC, ist es beim selber zusammenbauen schon ein sehr guten MID Gaming PC.
  4. Du kennst deinen Gamer PC und weißt genau was er kann und welche Bauteile verbaut sind. Wenn mal was defekt ist, kannst du es schnell austauschen.

Nachteile:

  1. Man muss den Gamer PC selber zusammenstellen. Das setzt voraus, dass man sich etwas mit der Materie auskennt.
  2. Keine Garantie, wenn beim zusammenbauen etwas falsch gemacht wird und selbstverschuldet etwas kaputt geht.
  3. Man muss natürlich viel Zeit investieren. Wenn man schon einige PCs zusammengebaut hat, wird es natürlich schneller.

 


Unten findest du eine gute Zusammenstellung für ein Gaming PC


Was benötigt man um einen Gaming PC selber zusammenzustellen:

Als erstes benötigt man ein Motherboard und den passenden CPU mit Lüfter. Jetzt noch etwas Arbeitsspeicher, Festplatte, Netzteil, evtl. Laufwerk und Grafikkarte und schon hat man fast den Gaming PC zusammengestellt. Ein passendes Gehäuse darf natürlich auch nicht fehlen. Hier erklären wir, auf was sie achten müssen, damit ihr Gaming PC keine Katastrophe wird. Maus, Tastatur und Monitore werden hier nicht behandelt. Hier gibt es schon eine eigene Rubrik auf unserer Internetseite.

Die CPU/Prozessor:Prozessor

Dies ist das Herzstück des Gamer PCs. Beim CPU muss drauf geachtet werden, dass man den passenden Sockel zum Motherboard hat, sonst passt der Prozessor später nicht auf das Board. Zwei große Marken teilen sich dort den Markt. Einmal Intel und AMD. Zur Zeit dominiert Intel den Gaming Markt. Nur in den Low-Budget Bereich kann AMD mit ihren günstigen CPUs punkten. Dies hat sich jetzt aber geändert seit März 2017gibt es die neuen AMD RYZEN Prozessoren und somit hat Intel wieder ein Konkurrent bekommen der Preislich viel günstiger ist als der von Intel.

Für reine Gamer ist dies aber noch nicht nötig, da die neuen RYZEN 7 8 Kerner langsamer sind als ein schneller 4 Kerner von Intel. Also Die meisten Games sind aber auf 4 Kerne optimiert. In Zukunft wird sich dies aber ändern und der RYZEN wird dann seine Stärken ausspielen. Aber die neuen Prozessoren eignen sich aber trotzdem zum spielen, aber dafür sind sie einfach noch zu teuer. Mit den Ryzen 5 mit 6 und 4 Kernen sind natürlich auch die reiner Zocker gut bedient. Diese sind auch deutlich günstiger.

Für alle YouTuber und Streamer sind die 8 Kerner von AMD allerdings super und kann natürlich auch mit einen INTEL mithalten und sogar übertreffen. Außerdem sollte man noch bedenken, dass die aktuellen Games noch nicht auf RYZEN optimiert sind. Dies wird aber sicherlich folgen und nochmal für mehr Performance sorgen. Auch Bios und Treiberupdates werden die Performance noch verbessern. Auch Möchte man den CPU auch mal Übertakten, muss man sich einen CPU kaufen, der dies auch unterstützt. Bei AMD ist dies schon von Werk aus Möglich.

Bei Intel wird es da schon schwieriger. Hier muss man drauf achten das ein K am Ende der Bezeichnung steht. (z.B. Intel Core i7-6700K). Diese sind zwar etwas teurer, aber wenn man etwas mehr aus dem CPU kitzeln möchte, macht es Sinn dort ein paar Euro mehr zu investieren. Wenn man übertaktet, sollte man aber auch den entsprechenden Lüfter dazu nehmen, denn die Hitzeentwicklung wird deutlich höher.

Der Prozessorkühler:CPU Kühler

Der Prozessorkühler ist für die CPU sehr wichtig. Wenn man die Prozessor nicht ständig auslastet und auch nicht übertaktet, kann man natürlich die Lüfter nehmen die oft bei der CPU dabei sind. Sollte allerdings kein Lüfter dabei sein oder man möchte den Prozessor ausreizen und übertakten muss man drauf achten, dass er ins Gehäuse passt und genug kühlt damit der CPU nicht überhitzt. Achtet beim Kauf bitte auch ob der Kühler für dein CPU geeignet ist. Ist den meisten Fällen ist dies universal. Bei den Kühlern ist meist eine Wärmeleitpaste enthalten oder sogar schon drauf. Ansonsten kann man für ein paar Euro eine Wärmeleitpaste kaufen. Bitte auf keinen Fall einen Lüfter ohne Wärmeleitpaste auf den CPU montieren. Damit beschädigen sie die CPU. Zuviel Wärmeleitpaste sollte man aber auch nicht nehmen.

Das Motherboard:Motherboard

Das Motherboard auch Mainboard genannt ist die Hauptplatine die alle Komponente verbindet. Hier ist es wichtig, dass ein Motherboard mit den richtigen Sockel gekauft wird. Für AMD oder für Intel und auch dort wird es nochmal unterteilt. Egal ob AMD oder Intel. Jeder hat nochmal verschiedene Sockel. Unbedingt drauf achten das dieser zum CPU passt. Solltest du dich für ein Intel CPU entschieden haben der Übertaktbar ist, sollte man ein Board mit einem Z am Ende kaufen.(z.B. MSI Z170A Gaming Pro Carbon). Jetzt sollte noch drauf geachtet werden, welcher Arbeitsspeicher verbaut werden kann. Möchte man schon den neuen schnellen Arbeitsspeicher verbaut werden, sollte man auf DDR4 setzten. Zur Zeit würde aber noch der günstigere DDR3 Speicher reichen. Gerade wenn man den Top Gaming PC später noch aufrüsten möchte, sollte man drauf achten das genug Speicherplätze vorhanden sind.

Wenn man später mehrere Grafikkarten benötigen möchte, sollte man direkt schauen das auch genug Steckplätze vorhanden sind. Auch genügend USB Anschlüsse sollten vorhanden sein. Besonders USB 3.0 und höher werden immer wichtiger. SATA Anschlüsse sollten bei neuen Boards eigentlich immer genügend vorhanden sein.

Das Gehäuse:

Hier ist für viele das Aussehen wichtig. Möchte ich in meinen Top Gaming PC reinschauen, dann sollte man ein Gehäuse mit Sichtfenster kaufen. Ob mit Licht oder ohne ist natürlich Geschmackssache. Wichtig ist genügend Platz für das Motherboard und die Möglichkeit für eine gute Luftzirkulation. Am besten direkt mit einigen Gehäuselüftern kaufen. Wir empfehlen ein nicht zu kleines Gehäuse zu kaufen, da gerade beim zusammenbauen es sehr eng werden kann. Das erschwert die ganze Sache erheblich. Es gib nichts schöneres als viel Platz im Gehäuse. Möchte man es schön aufgeräumt, dann entscheidet man sich für ein Gehäuse mit Kabelmanagement. Hier kann die ganzen angeschlossenen Kabel schön verstecken. Gerade bei PCs mit Sichtfenstern ist dies angenehmer. Auch für die Grafikkarte sollte genug Platz sein.

Der Arbeitsspeicher:Arbeitsspeicher

Hier gibt es nicht viel zu beachten. Zur Zeit nimmt man DDR3 oder DDR4 RAM. Hier sollte man drauf achten was das Motherboard unterstützt. Wir empfehlen immer mindestens zwei gleiche Speicherbausteine zu nutzen, damit sie im Dual-Channel Modus betreiben werden können. Dadurch wird es etwas schneller. 8 GB Arbeitsspeicher reicht zur Zeit noch zum zocken aus, aber die Preise für Arbeitsspeicher sind zur Zeit recht niedrig, dass man beruhigt auf 16 GB nehmen kann. Je nachdem was das Motherboard für Arbeitsspeicher unterstützt, kann man noch verschiedene Geschwindigkeiten auswählen. Bei DDR 4 RAM kann das bei den schnellen Bausteinen noch etwas tiefer in die die Tasche greifen. Aber auch hier werden die Preise sicherlich schnell fallen.

Die Grafikkarte:Grafikkarte

Die Grafikkarte ist wohl das wichtigste für ein Top Gaming PC. Hier dominieren auch wieder zwei Hersteller des jeweiligen Grafikchips. Einmal Nvidia und ATI (AMD). Hier sollte man sich in klaren sein, was man wirklich will. Wenn man aktuelle Blockbuster auf höchster Auflösung spielen möchte und das mit einer hohen Framerate, dann benötigt man schon eine Nvidia 1070 oder noch besser eine Nvidia 1080. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit z.B. zwei Grafikkarten in einem Computer einzubauen und diese im Crossfire oder bei Nvidia im SLI Modus zu betreiben. Zwei Grafikkarten lohnen sich aber nur für echte Hardcore Gamer oder für Leute die zu viel Geld haben.

Wenn man ordentlich Leistung haben möchte für etwas weniger Geld ist eine ATI Radeon RX 580 zu empfehlen. Man sollte jedenfalls drauf achten das die Grafikkarte ins Gehäuse passt und das Netzteil ausreichen Leistung hat. Außerdem sind noch die Anschlüsse wichtig, damit man den Monitor oder Monitore anschließen kann. Wer den Gaming PC am Fernseher anschließen möchte, benötigt meist ein HDMI Anschluss. Ob Displayport, HDMI oder DVI. Das kommt auf den Einsatzgebiet an. Habe ich ein Monitor mit Displayport, wird dieser jedenfalls benötigt. Am besten ist natürlich das die Grafikkarte alle Anschlüsse hat. VGA Anschlüsse sind bei aktuellen Grafikkarten eigentlich nicht mehr vorhanden.

Das Netzteil:

Ohne Netzteil funktioniert auch der beste Gaming PC nicht. Hier muss man schauen das das Netzteil genug Leistung für den Gaming PC hat. Hier ein Link zu der bequiet! Seite wo man errechnen kann wie viel Watt das Netzteil bei deinem PC benötigt. Bei MID oder High-End Gaming PCs sollte man am Netzteil nicht sparen. Es gibt auch modulare Netzteile, hier werden dann nur die Kabel angeschlossen die benötigt werden und man spart eine Menge platz.

Die Festplatte:

Mittlerweile werden immer größere Festplatten benötigt, da die aktuellen Games immer Größer werden. Hier sollte man drauf achten das man eine schnelle Festplatte mit SATA Anschluss kauft. 1 GB ist Minimum wenn man Games zocken möchte. Wir empfehlen allerdings eine Kombination aus SSD und Festplatte. Das heißt eine SSD für das Betriebssystem und wichtigen Programmen und Games und eine normale Festplatte für alle weiteren Spiele, Musik, Fotos, Videos und Programme. Eine SSD sollte schon 256 GB haben. Eine SSD ist zwar keine Festplatte in klassischen Sinne, wird aber immer häufiger für Gamer PCs verwendet. Der große Vorteil ist natürlich die Geschwindigkeit.Windows startet in nur wenigen Sekunden und auch Office startet ohne Wartezeit.

Mittlerweile sind SSD´s auch bezahlbar und der Preis sinkt stetig. Es gibt einmal SSD´s mit einem SATA Anschluss oder mit einem M.2 direkt am Motherboard. SSD´s mit M.2 Anschluss sehen eher aus wie Arbeitsspeicher Bausteine und SSD über SATA wie kleine Festplatten. Wenn Sie sich für eine SATA SSD entscheiden, empfehlen wir natürlich einen SATA3 Anschluss. Hier gibt es die besten und schnellsten Ergebnisse. Aber auch mit SATA1 oder 2 gibt es deutlich schnellere Ergebnisse als mit einer normalen Festplatte. Eine Gamer Festplatte sollte mittlerweile schon 7200 RPM haben.

Das Laufwerk:

Auf ein Laufwerk wird mittlerweile oft verzichtet, da viele Games aus dem Internet geladen werden. Steam und Co. Machen die DVD fast überflüssig. Wer trotzdem eine Laufwerk möchte, kann für sehr wenig Geld eine DVD Brenner oder Blu-ray Player einbauen. Diese werden ebenfalls über einen SATA Anschluss angeschlossen.


Unsere Empfehlung für ein Gaming PC für unter 1000 €

Einen Gaming PC selber zusammenstellen ist nicht schwer wie man glaubt. Hier haben wir uns für ein AMD Ryzen Gaming PC entschieden der mit 6 Kernen läuft und übertaktbar ist. Da immer mehr Games für mehrere Kerne optimiert werden, ist man da wesentlich zukunftssicherer als ein 4 Kern Prozessor. Natürlich kann man andere Komponenten verbauen und noch zusätzlich andere Hardware einbauen. Wer ein DVD oder BluRay Laufwerk benötigt, kann diese natürlich auch verbauen. Gerade DVD Laufwerke bekommt man schon für unter 20 €. Heutzutage ist dies aber nicht mehr nötig. Statt nur eine SSD mit 512 GB kann man natürlich noch eine normale Festplatte einbauen. (z.B. 256 GB SSD + 1 TB HDD). Wer noch eine Windows 10 Version zuhause hat, kann diese natürlich verwenden. Wer noch etwas sparen möchte, kann sich auch eine AMD RX 570 kaufen. Von Preisleistung ist diese sogar noch etwas besser. Und wer seinen Prozessor noch übertakten möchte, sollte noch den Lüfter, der beim Prozessor dabei ist gegen einen leistungsstärkeren Lüfter austauschen. Bitte achte darauf das der Lüfter für ein AMD Ryzen ist.


Fazit

Einen Gaming PC selber zusammenstellen ist nicht schwer, man muss sich nur trauen und sich über eventuelle Schwierigkeiten informieren. Dies Lohnt sich aber auf jeden Fall. Man spart ein Menge Geld und kann seinen Gamer PC selber zusammenstellen und das nach den eigenen Wünschen.

Viel Spaß beim zusammenstellen!!!!